Sonntag, 16.03.2008
Umzug
Ich bin umgezogen.
Neue Adresse: http://susannthomsen.myblog.de
Dienstag, 15.01.2008
Irgendwie...
... habe ich heute Lust mich hier zu verabschieden:
Ich schreibe und schreibe - wie damals all die vielen Briefe aus fernen Ländern - und ich habe den Eindruck, es ist immer noch oder wieder eine Einbahnstrasse.
Ganz anders bei meinen Gedichten. Dort habe ich Mühe, all die Kommentare und Mails pünktlich zu beantworten. Ich denke, ich konzentriere mich mal ein Weilchen auf mein Venuslicht...
Oder?
Freitag, 28.12.2007
ausnahmezustand...
... in pakistan.
wer von euch interessiert ist, wie es derzeit in karachi aussieht, lese den heutigen artikel der dawn.
ingrid flog erst vorgestern mit ihrer mutter nach karachi, nehme an, dass edda und mann zuhause sind und ich denke fest an all meine freunde in pakistan. bleibt unversehrt und gesund, inshallah.
Donnerstag, 27.12.2007
Benazir Bhutto...
... wurde erschossen und ich denke an meine Freunde in Pakistan.
Mittwoch, 26.12.2007
eben ganz leicht...
... noch ein Gedicht geschrieben, einen Blog-Bekannten besucht, etwas im Netz gestöbert und bei der Frage hängen geblieben, wo PH wohl stecken mag?
Kinder schlafen, Mann auch, nur mein Husten nicht und Vollmond haben wir auch. In der Schale liegen noch genau drei Pralinen und die werden den heutigen Abend nicht überleben! Es sind schließlich Feiertage, da MUSS man sündigen!
Sie zergehen auf der Zunge....!
Dienstag, 25.12.2007
jan,....
...mein freund, erinnerte mich heute mit seinen zeilen daran, im nächsten jahr meine freundschaften wieder intensiver zu pflegen als im vergangenen.
freundschaft: lebensnotwendig.
in diesem sinne euch allen alles liebe!
weihnachtsmorgen....
... und mein husten trieb mich allzu früh aus dem bett.
konnte aber ganz ungestört ein neues gedicht schreiben, das tut gut. ob die auch mal jemand liest?
sach mal!
Sonntag, 23.12.2007
Weiße Weihnacht - ein Traum
1.Dezember
Es gab nicht schöneres als eine weiße Weihnacht. Viele Jahre haben wir nur davon geträumt und sind durch Matsch und Schmutz gelaufen. Von Schnee keine Spur. Das mußte ein Ende haben. Und wenn der Schnee nicht zu uns kommt, dann kommen wir zum Schnee.
Es hat gedauert, aber heute sind wir endlich angekommen.
Ein bischen Enttäuschung war schon da - denn vom Schnee keine Spur. Aber wer so viele Jahre gewartet hat, dem machen ein paar Tage auch nichts aus. Zu tun ist ja noch genug, bis das neue Heim richtig heimelig ist.
2. Dezember
Temperatur ist heute gestiegen, fand ich gar nicht gut. Wetterbericht macht auch keine Hoffnung. Egal, die Winterlandschaften, die ich heute aufgehängt habe, sind ein erfreulicher Anblick. Wenn es doch bloß endlich .. Hab Geduld, nicht umsonst gibt es im Laden Schneeschieber und Schaufeln in Mengen. Eine habe ich gekauft. Liegt gut in der Hand.
3. Dezember
Freundliche Leute hier. Ich bin begeistert. Habe mit meinem Nachbarn über meinen Traum von weißer Weihnacht gesprochen. Er lächelte mich freundlich an. Ach, es ist herrlich hier. Lebe deinen Traum- da ist so viel Wahres dran. Der Nieselregen wird auch vorbeigehen. Der Wetterbericht muß nicht immer stimmen.
4. Dezember
Habe die Einfahrt gefegt ! Wenn der Schnee kommt, soll er auf sauberem Boden liegen - soviel Stil muß sein. Meine Frau schaute mich seltsam an und erinnerte mich an mein Geburtsjahr. Aber ist man nicht so jung, wie man sich fühlt ? Und ich freue mich wie in meiner Kindheit. Der Wetterbericht lügt !
5. Dezember
Morgens ist alles weiß. Der Frost ist über Nacht gekommen. Das sieht wirklich gut aus. So kann es weiter gehen. Einen langen Spaziergang habe ich gemacht. Die Sonne hat allerdings schnell das Weisse vertrieben. Schnee wird's wohl geben, sagt der Nachbar, ich sollte mich nur gedulden. Das Lächeln gefällt mir. Obwohl, war es nicht ein Grinsen ? So sind sie eben, die Einheimischen.
6. Dezember
Nikolaus, kein Schnee, aber es wird kälter. Vorräte ergänzt, sicher ist sicher. Einen Schneeschieber und Streusalz habe ich gekauft. Wetterbericht - nein, warum sich ärgern.
7. Dezember
Nichts Neues, leider. Aber die Wolken sehen so schneegefüllt aus. Da habe ich einen Blick für. Außerdem baut der Nachbar an seinem Lastwagen etwas an. Muß ihn gelegentlich fragen, was das ist.
8. Dezember
Es hat angefangen zu schneien. Der erste Schnee in diesem Jahr. Meine Frau und ich haben unsere Cocktails genommen und stundenlang am Fenster gesessen und zugesehen, wie riesige, weiße Flocken vom Himmel herunterschweben. Es sah aus wie im Märchen. So romantisch - wir fühlten uns wie frisch verheiratet. Ich liebe Schnee. I'm feelin' allright..
9. Dezember
Als wir wach wurden, hatte eine riesige, wunderschöne Decke aus weißem Schnee jeden Zentimeter der Landschaft zugedeckt. Was für ein phantastischer Anblick! Kann es einen schöneren Platz auf der Welt geben ! Hierher zu ziehen war die beste Idee, die ich je in meinem Leben hatte.
Habe zum ersten Mal seit Jahren wieder Schnee geschaufelt und fühlte mich wieder wie ein kleiner Junge. Habe die Einfahrt und den Bürgersteig frei geschaufelt. Heute Nachmittag kam der Schneepflug vorbei und hat den Bürgersteig und die Einfahrt wieder zugeschoben, also holte ich die Schaufel wieder raus. Was für ein tolles Leben!
10. Dezember
Ich wußte gar nicht, dass ich so viele Muskeln habe. Aber alle tun weh. Das Training fehlt. Schreiben fällt schwer.
11. Dezember
Kann wieder gehen. Schmerz läßt nach. Sehe mich an der weissen Pracht satt.
12. Dezember
Die Sonne hat unseren ganzen schönen Schnee geschmolzen. Was für eine Enttäuschung. Mein Nachbar sagt, dass ich mir keine Sorgen machen soll, wir werden definitiv eine weiße Weihnacht haben. Kein Schnee zu Weihnachten wäre schrecklich! Bob sagt, dass wir bis zum Jahresende so viel Schnee haben werden, dass ich nie wieder Schnee sehen will. Ich glaube nicht, dass das möglich ist. Bob ist sehr nett - ich bin froh, dass er unser Nachbar ist.
13. Dezember
Sonne und kein Schnee - ich bin ein wenig traurig. Es sah so schön aus.
14. Dezember
Schnee, wundervoller Schnee! 30 cm letzte Nacht. Die Temperatur ist auf 20 Grad minus gesunken. Die Kälte lässt alles glitzern. Der Wind nahm mir den Atem, aber ich habe mich beim Schaufeln aufgewärmt. Das ist das Leben! Der Schneepflug kam heute Nachmittag zurück und hat wieder alles zugeschoben. Mir war nicht klar, dass ich so viel würde schaufeln müssen, aber so komme ich wieder in Form. Wünschte, ich würde nicht so pusten und schnaufen.
15. Dezember
60 cm Vorhersage. Habe meinen Kombi verscheuert und einen Jeep gekauft. Und Winterreifen für das Auto meiner Frau und zwei Extra-Schaufeln. Habe den wieder Kühlschrank aufgefüllt. Meine Frau will einen Holzofen, falls der Strom ausfällt. Das ist lächerlich - schließlich sind wir nicht in Alaska.
16. Dezember
Eissturm heute Morgen. Bin in der Einfahrt auf den Hintern gefallen, als ich Salz streuen wollte. Tut höllisch weh. Meine Frau hat eine Stunde gelacht. Das finde ich ziemlich grausam. Das hätte ich von ihr nicht erwartet. So kann man sich in den Menschen täuschen.
17. Dezember
Immer noch weit unter Null. Die Straßen sind zu vereist, um irgendwohin zu kommen. Der Strom war fünf Stunden weg. Musste mich in Decken wickeln, um nicht zu erfrieren. Kein Fernsehen. Nichts zu tun, als meine Frau anzustarren und zu versuchen, sie zu irritieren. Glaube, wir hätten einen Holzofen kaufen sollen, würde das aber nie zugeben.
Ich hasse es, wenn sie Recht hat! Ich hasse es, in meinem eigenen Wohnzimmer zu erfrieren!
19. (und 18. ) Dezember
Was ist man doch auf diesen Strom angewiesen. Ohne den läuft gar nichts. Warum gehört eigentlich kein Generator zum Haus ? Da muß ich im Frühjahr mal rangehen. Ich gebe es zu: meine Liebe zum Schnee kühlt ab - Spaß muß sein.
20. Dezember
Der Strom ist wieder mal da, aber nochmal 40 cm von dem verdammten Zeug letzte Nacht! Noch mehr schaufeln. Hat den ganzen Tag gedauert. Habe versucht, eines der Nachbarskinder zum Schaufeln zu überreden. Aber die sagen, sie hätten keine Zeit, weil sie Hockey spielen müssen. Ich glaube, dass die lügen. Wollte eine Schneefräse im Baumarkt kaufen. Die hatten keine mehr. Kriegen erst im März wieder welche rein. Ich glaube, dass sie lügen. Bob sagt, dass ich schaufeln muss, oder die Stadt macht es und schickt mir die Rechnung. Ich glaube, dass er lügt.
21. Dezember
Schnee -Schaufeln- Schneepflug- Schaufeln -bin müde. Schluß.
22. Dezember
Bob hatte Recht mit weißer Weihnacht, weil heute Nacht nochmal 30 cm von dem weißen Zeug gefallen sind, und es ist so kalt, dass es bis August nicht schmelzen wird. Es hat 45 Minuten gedauert, bis ich fertig angezogen war zum Schaufeln und dann musste ich pinkeln. Als ich mich schließlich ausgezogen, gepinkelt und wieder angezogen hatte, war ich zu müde zum Schaufeln. Habe versucht, für den Rest des Winters Bob anzuheuern, der eine Schneefräse an seinem Lastwagen hat, aber er sagt, dass er zu viel zu tun hat. Ich glaube, dass der lügt.
23. Dezember
Nur 10 cm Schnee heute. Und es hat sich auf 0 Grad erwärmt. Meine Frau wollte, dass ich heute das Haus dekoriere. Ist die bekloppt? Ich habe keine Zeit -ich muss SCHAUFELN!!! Warum hat sie es mir nicht schon vor zwei Wochen gesagt? Sie sagt, sie hat, aber ich glaube, dass sie lügt.
24. Dezember
20 Zentimeter. Der Schnee ist vom Schneepflug so fest zusammen geschoben, dass ich die Schaufel abgebrochen habe. Dachte, ich kriege einen Herzanfall. Falls ich jemals denjenigen kriege, der den Schneepflug fährt, ziehe ich ihn durch den Schnee. Ich weiß genau, dass er sich hinter der Ecke versteckt und wartet, bis ich mit dem Schaufeln fertig bin. Und dann kommt er mit 150 km/h die Straße runtergerast und wirft tonnenweise Schnee auf die Stelle, wo ich gerade war. Heute Nacht wollte meine Frau mit mir Weihnachtslieder singen und Geschenke auspacken, aber ich hatte keine Zeit. Musste nach dem Schneepflug Ausschau halten.
25. Dezember
Frohe Weihnachten. 60 Zentimeter mehr von der Sch... .Eingeschneit. Der Gedanke an Schneeschaufeln lässt mein Blut kochen. Gott, ich hasse Schnee! Dann kam auch noch der Schneepflugfahrer vorbei und hat nach einer Spende gefragt. Ich hab ihm meine Schaufel über den Kopf gezogen. Meine Frau sagt, dass ich schlechte Manieren habe.
26. Dezember
Immer noch eingeschneit. Warum um alles in der Welt sind wir hierher gezogen? Es war alles IHRE Idee. Sie geht mir echt auf die Nerven.
27. Dezember
Die Temperatur ist auf 30 Grad minus gefallen, und die Wasserrohre sind eingefroren.
28. Dezember
Es hat sich auf fünf Grad minus erwärmt. Immer noch eingeschneit. DIE ALTE MACHT MICH VERRÜCKT! ! !
29. Dezember
Noch einmal 30 Zentimeter. Bob sagt, dass ich das Dach frei schaufeln muss, oder es wird einstürzen. Das ist das Dämlichste, was ich je gehört habe. Für wie blöd hält der mich eigentlich? ?
30. Dezember
Das Dach ist eingestürzt. Der Schneepflugfahrer verklagt mich auf 30.000 Euro Schmerzensgeld.
Meine Frau ist zu ihrer Mutter gefahren. Soll sie doch !!!!!! 25 Zentimeter vorhergesagt. ch gr nlk
31. Dezember
Habe den Rest vom Haus angesteckt. Nie mehr Schaufeln. So ein schönes Licht - was wollt ihr von mir ?
1. Januar
Ja, mir geht es gut. Alles ist so friedlich. Ich mag die kleinen bunten Pillen, die sie mir andauernd geben. Ein Bild mit Sonnenblumen - toll.
2. Januar
Habe eine schwere Krise. Irgendein Idiot sang das Lied ." I 'm dreaming of a white Christmas". Ich soll gewalttätig geworden sein. Kann gar nicht sein.
Aber die lügen hier ja alle, alle, alle... Nein, nein , ich will nicht in die Jacke
In diesem Sinne : Ein frohes Neues Jahr .....
(Aus dem Tagebuch eines unbekannten Zeitgenossen)
Samstag, 22.12.2007
Kochrezept für Gans in Cognac
1. Man kaufe eine polnische Gans, 2 - 3 kg für 4 - 5 Personen.
2. Zutaten: Salz, Pfeffer, Olivenöl, 300g Speck in Würfel geschnitten und drei Flaschen guten französischen Cognac.
3. Die Gans mit den Speckwürfeln füllen, mit Salz, Pfeffer und Olivenöl bestreichen.
4. Den Ofen ca. 10 Minuten auf 150° vorheizen.
5. Die Cognacflasche öffnen und einen fingerbreit in einen Cognacschwenker geben. 3 - 4 Tropfen auf die Gans träufeln (nicht zuviel wegen des Geschmacks). Den Rest sich selbst genehmigen.
6. Die Gans in eine Bratform legen und in den vorgewärmten Ofen schieben. (Sich zwei neue Gläser von dem guten Cognac nachfüllen.)
7. Sich die zwei Cognac hinter die Binde kippen.
8. Nach einer halben Stute ..... Stunde die Ofentür in den Ofen stellen, um den Bratvorgang besser einzusehen.
9. Sufrieden sich drei Daumen von dem guten Cognac hinter die Binde werfen..... Wenn man noch weiss wo die beschissene Wlasche iss.
10. Ach ja, da isse ja .....
11. Nach .... sirka .... sirka dreissig ... Nuten wanke man zum Herd um den Schwan zu entern ... Ne, zu wenden.
12. Sich die Hand so saublöd an der verdammden Ofendür su verbrennen ... Um dann gegen die beschissene Dür su dreden, um sie dann wieder zu schliessen.
13. Dein Pandoffel isirirgendwie ... und mein grosser Zeh hat plötzlich Zahnweh...
14. Zurücksuhumpeln und verseuchen ... versuchen sich hinsusetzen um eine der swei Ognacflaschen vom Tisch zu drehen.
15. Die Flasche sum Mund schwiiingen und sich einen Schluck aufs Auge schüdden.
16. Die ganze Gans d r r ... drei bis vier Schunden braaate .... la la... lassen.
17. Nochmals die Ognacflasche einfffangen und einen grosssügigen Schluck einfingern.
18. Fiebergeschärft ... ne wiedeher geschtärkt den Vogel hervorsiehen.
19. Den gut durchgebratenen Pandoffel aus der Bratform entfernen ... Hoppala!
20. Versuchen den herundergefallenen Mistvogel vom Boden aufzuheben hund
wieder in die Batpfanne zu schmeissen.
21. Sich die Fresse an der Ofenkante aufschlagen, weil man auf dem Bratfett am Boden ausgerutscht ist
22. Im freien Fall die Ognacflasche mit ins Verderben reißen und auf dem Küchenboden aufschlagen und den Flascheninhalt inhalieren.
23. Unfää ... hick etwas su lauwen sum Schlafsimmer su kriechen und die ganse Nacht dursuratzen.
24. Am nächsten Morgen den Schlamassel aufräumen und die kalte Ente (war der Meinung es war ne Ganz) mit sauren Gurken aufessen. Dazu gutes Landbrot mit drei Aspirin.
gudden appetitt.....*hicks*
nicht ganz unerwartet...
...dieser dicke kopf am morgen: als braver arbeitnehmer habe ich mich die woche dahin geschleppt und am heutigen samstag beutelt mich die erkältung schwer.
nicht ganz unerwartet, da dezember, und doch wunderschön: der blick aus dem fenster auf endlich weiß gezuckerte rauhreifbäume, ganz still.
will nur gucken, träumen, schlafen.
Donnerstag, 22.11.2007
eine runde sache...
... so ein geburtstag!
nein, ich würde nicht feiern, doch, ich wäre zuhause, es würden nur meine geschwister vorbei schauen. und dann kamen sie und es kamen freunde unerwartet und lange nicht gesehen, welch eine freude! zauberhafte geschenke, umarmungen, viele anrufe von nah und fern, einige mails und allem voran das gefühl geliebt zu werden. DAS ist eine runde sache, die zahl, dieser halbe hunderter, ist fast egal!
DANKE, ihr lieben!
Freitag, 02.11.2007
ob ihr es glaubt....
... oder nicht: doch, es gibt mich noch!
mittlerweile habe ich die beiden büroumzüge hinter mich gebracht, ist aus unserer großen, neuen wohnung nichts geworden und mein liebster zog dauraufhin ganz unspektakulär bei mir ein.
er kam mit seinen vier zargeskisten, drückte mir an der tür das bügelbrett in die hand, mit den klassischen worten "das gehört nun dir.".
ich, nein wir, sind glücklich wie eh und je, es ist einfach rundum schön!
so, das wollte ich euch nur mal schnell wissen lassen. es geht mir gut und den tagtäglichen wahnsinn im büro überstehe ich nur, weil ich glücklich mit ihm bin.
dazu meine u-bahn lektüre: "Hectors große reise oder die suche nach dem glück" ein hinreißendes märchen über das glücklichsein.
Sonntag, 15.07.2007
große wohnung...
... wurde nichts, es scheiterte an der differenz von neun komma-was-weiß-ich quadratmetern, die auf dem Wohnberechtigungsschein fehlten. genaugenommen scheiterte es an der buchstabengenauen ausführung aller regeln und gesetze in diesem unserem land, die alle eine ungleich höhere bedeutung haben als die menschen selbst.
dann eben nicht.
in der firma herscht aufbruchstimmung ob des anstehenden umzuges, aber nur für einige auserwählte. die anderen gehen in den urlaub. chef auch. nach dem umzug gibt es die urlaubssperre im september und im dezember soll auch kein urlaub genommen werden. bleiben oktober und november für meine beiden kollegen und mich, unseren jahresurlaub - jeweils einzeln, mit übergangstagen - zu nehmen.
irgendjemand hat da wohl in mathematik nicht aufgepasst.
mann und kind sind eben in die sommerferien gefahren. auch hier eine frage der mathematik: es müsste kinDER heißen, denn von drei kindern durfte nur eines mitfahren. zwei kinder müssen zuhause bleiben, denn die mutter (?) rückte sie trotz vereinbarung, gesetz und freude auf die ferien auf seiten der kinder samt vater, nicht heraus. zwei tage vor den ferien.
gibt es das wort ERZEUGERIN im deutschen sprachgebrauch?
keine neue wohnung, keinen familienurlaub. halsschmerzen. dann räume ich heute diese wohnung um. werfe weg. ziehen mann und kinder eben hier ein.
geht alles!
Freitag, 06.07.2007
schwester....
...nun bist du morgen auf dem weg in deine zweite heimat im fernen thailand und ich denke fest an dich!
vorhin telefonierten wir noch. ganz wie früher: im telegrammstil alle neuigkeiten und wissenswertes in kurzen sätzen, meist halbsätzen, ausgetauscht. fast atemlos, ununterbrochen, denn deine familie plagte dich und an meinen beinen hingen kleine kinder. sag mal, das hatten wir doch schon mal! und ich dachte, irgendwann seien wir aus dem alter raus und würden mehr muße haben. ging wohl doch nicht so schnell, gut so!
wünsche dir eine wunderbare reise mit unzähligen eindrücken, pralles leben! und das habe ich hier auch. lege mich nun zu den kindern schlafen, gute nacht!
Samstag, 16.06.2007
um die halbe welt bis ebay...
... ist mein ehemaliges zuhause gereist: pakistan, indien, hongkong und nun nach 13 jahren - teilweise lagerzeit - finden sich einst geliebte möbel von verschiedenen anbietern bei ebay zu einem taschengeld wieder. 30 euro für einen schrank, der einst 3000 dm kostete, gleicher preis für eine antike, darunter angebotene truhe. merkwürdiges gefühl.
aber gut, dinge ändern sich, das leben fließt. dafür habe ich teddy und heidi für meine kinder retten können und das war mir wichtig.
das leben fließt.
viel zeit ist seit meinem letzten eintrag vergangen, viel gelebte zeit, angefüllt mit arbeit, kindern und vor allem mit viel liebe. die verschiedenen aufgabengebiete in meinen beiden büros sind interessant, arbeitsreich und anstrengend. die kinderwochenenden hingegen sind zwar ebenfalls anstrengend, aber obwohl nur alle zwei wochen, sind diese drei tage randvoll mit freude und liebe. nicht zu vergessen die wunderbaren treffen mit meiner großen tochter und die seltenen mails und telefonate mit meinem fernen sohn. übrigens: er hat seine prüfungen bestanden und sogar gut!
ein jahr ist nun schon vergangen und mittlerweile waren wir schon einige male mit dem unimog unterwegs. seit himmelfahrt ist auch der anhänger für die kinder fertig und dieses kleine juwel wurde von den kindern bereits jubelnd eingeweiht. nun steht gemeinsamen ausfahrten zum bootfahren und grillen samt gemeinsamer übernachtung nichts mehr im wege!
ich bin ein glücklicher mensch.
Freitag, 16.02.2007
scheidung...
... sie will sein geld und dann sein leben...
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sie behielt die kinder, die wohnung und den landrover. sie ließ ihm lediglich die sporttasche mit etwas wäsche und schulden von über sechstausend euro.
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sie hatte ihn vor die tür gesetzt, aus heiterem himmel, ohne grund. für monate schlief er auf einer isomatte in einem keller. er arbeitete und litt. freunde und familie halfen ihm auf die füße. sie fuhr in den urlaub und gönnte ihm häppchenweise mal ein kind.und er arbeitete, zahlte ihre schulden ab.
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er zahlt den geforderten unterhalt, für jedes der drei kinder, auch für sie. er ist als vater zu jeder gefragten stunde zur stelle, pflegt die kinder im krankheitsfall (100km fahrt von seiner wohnung in der stadt zu ihnen aufs land mit einem geliehenen pkw) und arbeitet. arbeitet täglich bis zum umfallen für einen selbstbehalt von 840 euro.
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auf seine fragen nach einem grund für diese trennung erhielt er bis heute keine antwort.
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sie lebt als hausfrau mit den drei kindern außerhalb der stadt in einem haus mit garten, fährt immer noch den landrover (war da nicht auch ein konto in der schweiz?) und wundert sich in ihren besinnlichen stunden, dass das leben geld kostet.
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die von ihr herbeigeführte trennung ist vier jahre her. inzwischen hat er die scheidung eingereicht, alle papiere - auch die von ihr einbehaltenen und angeblich nicht gefundenen - eingereicht, alles berechnen lassen, pünktlich anwalt und regelmäßig unterhaltskosten gezahlt. dienstag soll die scheidung sein.
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heute kam post vom anwalt: sie fordert mehr geld. er soll erneut unzählige papiere beschaffen, einreichen und berechnen lassen. der scheidungstermin ist aufgehoben.
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840 euro bleiben ihm im monat für ein leben ohne zukunft. und sie will noch mehr...
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und alles geht RECHTmässig zu...
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Donnerstag, 08.02.2007
geburtstag in hongkong....
... das hat doch was!
lieber martin, hab' spaß in wanchai, es war schön, dich vorhin gesprochen zu haben! meine gedanken sind bei dir...
ich flög' so gern einmal zu dir, aber....
gedankenreisen, teppichreisen, manch einer malt sich die welt bunt, und all dies kostenlos!
geht doch auch, oder?!
Freitag, 26.01.2007
fahrerflucht....
... ist doch eine ganz miese tour!
kam letzte woche an mein vorschriftmäßig geparktes auto und sah vorne links eine handflächengroße beule samt lang und breit gezogenen schleifspuren mit resten von weißem lack.
na klasse!
Montag, 15.01.2007
das jahr 2007...
... ist bereits in vollem gange und ja doch, es gibt mich noch!
etliche von euch haben meinen rundbrief zu weihnachten erhalten und wissen demnach, dass es mir immer noch gut geht. anhand der großen lücke zu meinem letzten eintrag kann man ersehen, wie angefüllt meine tage sind.
noch im herbst hatten ina und nina mich erfreulicherweise recht gequält und so schleppten sie mich noch durch teile des arabisch unterrichts bis gar nichts mehr ging. ich musste leider innehalten und eine pause einlegen, denn mein berufliches als auch privates leben nimmt mich derzeit dermaßen in anspruch, dass für das eifrige erlernen der arabischen schrift und sprache vorerst kein raum mehr blieb, schade!
nun ist bereits der halbe januar um und ich kann mich über langeweile nicht beklagen: mein chef musste mir kündigen und so arbeite ich für die nächsten drei monate bereits vormittags für meinen neuen arbeitgeber und nachmittags noch für meinen chef und löse nebenbei auch noch mein büro auf.
jedes zweite wochenende haben mein schatz und ich turbulenz in tüten: freitag bis sonntag drei quietsch-vergnügte kinder, die uns alles abfordern! und so ganz nebenbei hatten sie auch noch die windpocken....!
und familär ist zu berichten, dass es meinen eigenen beiden "kindern" gut geht, ich meinen ältesten bruder nach zwanzig jahren wiedergefunden habe und wir geschwister nebst partner eine fröhliche truppe geworden sind.
außerdem wartet noch der neue internetauftritt, den ich meinem schatz zum geburtstag schenkte, auf seine fertigstellung. und wir planen unsere sommerreise und wir denken an eine gemeinsame bleibe....
ihr seht, es geht mir außerordentlich gut, selbst wenn ebbe in der kasse mittlerweile der normalzustand ist!
und: was höre ich von euch?
Samstag, 09.12.2006
es dunkelt...
... mein schatz ist auf dem wege zu mir, die kerzen leuchten, der rotwein glüht, ich höre "madame butterfly" von der unvergleichlichen maria callas und finde das leben wunderschön und traurig und wunderschön....